Schlagwort: Museum Ulm

Ausstellungsgestaltung, Museum Ulm

Eine Frage der Zeit?

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„Eine Frage der Zeit?“ ist ein neuer Teil der Dauerausstellung im Museum Ulm. Wir gliedern ihn in drei Bereiche. Der größte lädt ein auf eine Reise in die spannende Geschichte des Mehrspartenhauses seit dem Jahr 1841. Außerdem bietet die Schau eine Auseinandersetzung mit den aktuell präsentierten Positionen des Hauses und wirft einen Blick in die Zukunft: Wie sieht das Museum der Zukunft aus? Und was soll es leisten? Die Schau ist zweisprachig — deutsch und englisch.

Sammlungen, Geschichte und Zukunft

Dramaturgie und Gestaltung der Ausstellung entwickeln wir in enger Zusammenarbeit mit dem Museumsteam: Auf etwa 100 qm stellen wir anhand charakteristischer Exponate die Bereiche und Sammlungen des Museums Ulm vor. Ein zwölf Meter langer Zeitstrahl erzählt synchronoptisch und reich bebildert die Geschichte der HfG Ulm und des Museums. Drei multimediale Stationen hinterfragen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Museums und fordern auf, sich mit einem eigenen Standpunkt in Bezug zu setzen.

Ausstellungstypografie, Museum Ulm

Warum Kunst?

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„Warum Kunst?“ fragen kunsthalle weishaupt und Museum Ulm in einer gemeinsamen Ausstellung mit Werken von 90 Künstler:innen verschiedener Epochen. Wir lassen mit einer einfarbigen, rein typografischen Identity der mannigfaltigen Bildwelt die große Bühne: Umfangreiche Bilderläuterungen platzieren wir zwar groß, aber deutlich unterhalb der Werke. Thementexte packen wir auf flache, frei im Raum stehende Quader. Die Vermittlung ist zweisprachig in deutsch und englisch.

Maxi-Typo

Einzig die überdimensionale Bespielung des Glasstegs, dem Fußweg zwischen kunsthalle weißhaupt und Museum Ulm, mit „Warum Kunst?“ in die eine und „Darum Kunst!“ in die andere Richtung ermuntert täglich tausende Autofahrer:innen auf der Wilhemsstraße — ggf. zum Blinker setzen und Kunst genießen.

Raumgestaltung, Museum Ulm

Werklabor

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Das Museum Ulm gibt der Kunstvermittlung einen neuen Rahmen: Im Werklabor dürfen Besuchende unter Anleitung kreativ werden. Mit einer charmanten Iconwelt bespielen wir Fensterscheiben, Raum und Kommunikationsmedien. Und entwickeln einen Werklabor-Schriftzug, der unbekümmert Groß- und Kleinschreibung vermischt — und zum ebenso spielerischen Experimentieren und Ausprobieren einlädt.

Identity und Ausstellungskommunikation

Museum Ulm

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Für das Museum Ulm haben wir ein flexibles Identity-System entwickelt, das für die Institution selbst und die Kommunikation der einzelnen Ausstellungen funktioniert. Das Mehrspartenhaus am Ulmer Marktplatz verfolgt einen aktiven Bildungsauftrag und versteht Kunst als Anstoß, Stolperstein und Erlebnis. Kunst möchte in die Mitte der Gesellschaft getragen werden. Entsprechend offensiv, markant und laut gestalten wir den visuellen Auftritt mit kräftigen, reinen Farben, klaren Formen und Ebenen sowie plakativen Schriften. Ein stark abstrahiertes M wird zum Logo, das für die moderne Haltung des Museums steht; der folgende Doppelpunkt kündigt an und verheißt, meint Offenheit und Diskursbereitschaft.

Für das Museum Ulm haben wir die Kommunikation für rund 35 Ausstellungen realisiert, sowie Ausstellungsgestaltungen und Rauminszenierungen.

2018 / iF Design Award
Winner

2018 / DDC Award — Gute Gestaltung
Winner

Editorial Design, Museum Ulm

Ausstellungskatalog Erwarten Sie Wunder!

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Die Kunst- und Wunderkammern des 16. Jahrhunderts gelten als Keimzellen der heutigen Museen. Gesammelt wurde, was exotisch oder wertvoll erschien. In „Erwarten Sie Wunder!“ führt die Kunst- und Wunderkammer des Ulmer Kaufmanns Christoph Weickmann — ergänzt durch Arbeiten internationaler zeitgenössischer Künstler:innen — den Besucher:innen die Geheimnisse der Welt vor Augen.

Wir gestalten einen handlichen Hardcover-Katalog zur Schau, der — gegliedert in die Kategorien des 17. Jahrhunderts Naturalia, Mirabilia, Artefacta, Scientifica und Exotica — das Staunen ins zu Hause der Besuchenden verlängert: Zahlreiche Abbildungen, Beschreibungen und einordnende Essays machen Lust auf das detaillierte Entdecken von Raritäten und Skurrilitäten.